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Bogenbaukurse

Auf Anfrage zeige ich euch, wie man einen Flachbogen oder Langbogen aus einem Stück Holz baut (auch mit Backing in Bambus möglich). Jeder gefertigte Bogen ist absolut turniertauglich, auch wenn das Ziel des Schützen nicht die Teilnahme an einem Turnier ist. Bogenbauer gibt es viele, Holzbögen gibt es viele, Geschichten gibt es viele.
Ein guter Bogen vereint viele Eigenschaften in sich: weicher Auszug, Haltbarkeit, Schönheit, Schnelligkeit..., oftmals muss man aufgrund der Holzbeschaffenheit Kompromisse eingehen, aber einen Richtwert sollte man anstreben: Eine gute Wurfleistung pro Pfund Zuggewicht in Relation zur Auszugslänge. Ich habe eine einfache Formel im 4. Band der "Bibel des Traditionellen Bogenbaus" übernommen:

Formel: 100 + Zuggewicht auf 28" sollte die Geschwindigkeit in feet/sec sein.
           z.B.: 100+50# auf 28"=150 ft./sec Pfeilgeschwindigkeit (26g Pfeil / 5"Befiederung)
           (das entspricht: 8 Grain / Pfund Zuggewicht)
           Die Pfeilgeschwindigkeit in km/h: 164,60 km/h
           Wenn ein Bogen 40# auf 28" zieht, verändert sich dieser Wert entsprechend nach
           unten. Bei 27" Auszug verringert sich die Geschwindigkeit nochmals.

Wenn Du also Geschichten hörst, dass Schützen mit einem Holzbogen und einem normalen Holzpfeil, der den oben genannten Kriterien entspricht, mindestens einen 200 m Schuss, und das noch aufwärts, bravoröus bewältigt haben, dann nimm einen Kübel Wasser und schütte ihn dir über deinen Kopf. Wenn dein Haar trocken bleibt, glaube diese Geschichte, ansonsten such dir im Herbst ein freies abgeerntetes Getreidefeld und probiere die Wurfleistung deines Bogens aus.



Der Blick auf den Würfel...



Alle Bögen werden gründlich eingeschossen!

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